Die Angst, wichtige Gelegenheiten im Leben zu verpassen, bevor es zu spät ist; oft bezogen auf Lebensalter oder Lebensphasen.
Torschlusspanik
Torschlusspanik ist eine bildhafte deutsche Zusammensetzung aus 'Torschluss' und 'Panik'. Es bezieht sich auf die mittelalterliche Praxis, Stadttore bei Einbruch der Dunkelheit zu schließen - wer zu spät kam, blieb ausgeschlossen. Das Wort beschreibt die Angst, wichtige Lebensgelegenheiten zu verpassen.
“Mit 35 überkam sie eine heftige Torschlusspanik und sie beschloss, endlich ihre Träume zu verwirklichen.”
“Die Torschlusspanik vor dem 40. Geburtstag trieb ihn dazu, spontan zu kündigen und sein eigenes Unternehmen zu gründen.”
“Anstatt sich von der Torschlusspanik lähmen zu lassen, nutzte sie diese als Motivation für einen Neuanfang.”
Einordnung
Torschlusspanik wird bei Leximera als Substantiv und Femininum geführt. Der Begriff ist dem Bereich Psychologie, Lebenskrise und Emotion zugeordnet. Die Herkunft ist mit Deutsch verbunden. Diese Einordnung hilft, das Wort nicht nur isoliert zu lesen, sondern im passenden sprachlichen und thematischen Zusammenhang zu verstehen.
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Wenn du Torschlusspanik verwenden möchtest, achte auf Register, Zielgruppe und Satzumgebung. Manche Wörter wirken im Alltag natürlich, andere passen eher in einen literarischen, wissenschaftlichen oder erklärenden Zusammenhang. Eine Definition zeigt die Grundbedeutung, aber erst Beispiele und verwandte Begriffe machen sichtbar, wie flexibel ein Ausdruck wirklich ist.
Die zusätzlichen Verknüpfungen auf Leximera sind deshalb bewusst als Orientierung gedacht. Sie helfen dir, ähnliche Bedeutungen zu vergleichen, Gegensätze zu erkennen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob ein Wort präzise, poetisch, fachsprachlich oder umgangssprachlich klingt.