Wortarten
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Adjektiv
Unwiderlegbar, keinen Widerspruch duldend — ein Urteil oder eine Aussage, die als unumstößlich gewiss dargestellt wird.
Numinös beschreibt ein Gefuehl ehrfuerchtiger Ergriffenheit vor etwas Ueberwältigendem, Unbegreiflichem -- ein Schaudern, das zugleich anzieht und einschuechtern kann.
Etwas Kurzlebiges, Flüchtiges, das nur für einen kurzen Moment existiert und dann verschwindet — wie ein Sonnenaufgang, eine Eintagsfliege oder ein Gedanke, den man nicht festhalten kann.
Femininum
Die Kunst, durch gezieltes Fragen verborgenes Wissen im Gegenüber zum Vorschein zu bringen — eine philosophische Methode, die Sokrates als geistige Hebammenkunst verstand.
Das gelingende, erfüllte Leben im Sinne eines umfassenden Aufblühens — nicht bloßes Glücksempfinden, sondern die Verwirklichung des eigenen Potenzials durch tugendhaftes Handeln.
Die Gabe, durch Zufall und Aufmerksamkeit wertvolle Entdeckungen zu machen, nach denen man gar nicht gesucht hat.
Maskulinum
Ein Mäander ist eine geschwungene, sich windende Schleifenform — ursprünglich die natürliche Flusswindung, heute auch ein Ornament oder Metapher für verschlungene Wege und Umwege.
Das Wiederauftreten von Merkmalen oder Verhaltensweisen aus früheren Entwicklungsstufen, die bei den unmittelbaren Vorfahren bereits verschwunden waren. Im übertragenen Sinne ein Rückfall in überwunden geglaubte Denk- oder Verhaltensmuster.
Ein Sieg, der mit so hohen Verlusten oder Kosten errungen wird, dass er einem Misserfolg gleichkommt. Der Gewinn steht in keinem Verhältnis zum Preis, der dafür gezahlt wurde.
Neutrum
Zustand völliger Unordnung, heilloser Durcheinander oder chaotischer Wirrwarr. Bezeichnet ein Chaos, das kaum zu überblicken oder zu bändigen ist.
Ein unheilvolles Warnzeichen oder ein drohender Vorbote kommenden Unheils. Ein Menetekel ist mehr als eine bloße Warnung -- es trägt die Schwere des Unausweichlichen in sich.
Ein Schriftträger, der nach dem Abschaben oder Abwaschen einer älteren Beschriftung erneut beschrieben wurde. Im übertragenen Sinne: etwas, das Spuren früherer Zustände unter der Oberfläche bewahrt.
Substantiv
Ein Mäander ist eine geschwungene, sich windende Schleifenform — ursprünglich die natürliche Flusswindung, heute auch ein Ornament oder Metapher für verschlungene Wege und Umwege.
Zustand völliger Unordnung, heilloser Durcheinander oder chaotischer Wirrwarr. Bezeichnet ein Chaos, das kaum zu überblicken oder zu bändigen ist.
Die Kunst, durch gezieltes Fragen verborgenes Wissen im Gegenüber zum Vorschein zu bringen — eine philosophische Methode, die Sokrates als geistige Hebammenkunst verstand.
Verb
Das schillernde Farbenspiel auf einer Oberfläche, bei dem sich die Farben je nach Blickwinkel und Lichteinfall verändern — wie bei Seifenblasen, Ölfilmen oder Schmetterlingsflügeln.
Jemanden durch unhöfliches, schroffes Verhalten vor den Kopf stoßen oder verletzen.
Sich erregen, sich aufregen; in Hitze oder Aufregung geraten, besonders über etwas, das man als empörend empfindet.