Wort Herkünfte
Hier findest du Wörter nach Herkunft sortiert, von lateinischen und griechischen Wurzeln bis zu deutschen Sprachstufen.
Latein
Unwiderlegbar, keinen Widerspruch duldend — ein Urteil oder eine Aussage, die als unumstößlich gewiss dargestellt wird.
Das Wiederauftreten von Merkmalen oder Verhaltensweisen aus früheren Entwicklungsstufen, die bei den unmittelbaren Vorfahren bereits verschwunden waren. Im übertragenen Sinne ein Rückfall in überwunden geglaubte Denk- oder Verhaltensmuster.
Die Erhebung eines Menschen, einer Idee oder eines Werkes in den Rang des Göttlichen oder Vollkommenen. Im übertragenen Sinne der absolute Höhepunkt, die Verklärung zum Ideal.
Griechisch
Das schillernde Farbenspiel auf einer Oberfläche, bei dem sich die Farben je nach Blickwinkel und Lichteinfall verändern — wie bei Seifenblasen, Ölfilmen oder Schmetterlingsflügeln.
Ein Mäander ist eine geschwungene, sich windende Schleifenform — ursprünglich die natürliche Flusswindung, heute auch ein Ornament oder Metapher für verschlungene Wege und Umwege.
Unwiderlegbar, keinen Widerspruch duldend — ein Urteil oder eine Aussage, die als unumstößlich gewiss dargestellt wird.
Deutsch
Zustand völliger Unordnung, heilloser Durcheinander oder chaotischer Wirrwarr. Bezeichnet ein Chaos, das kaum zu überblicken oder zu bändigen ist.
Ein leichtfertiger, unzuverlässiger Mensch, der sich nicht festlegen lässt und dessen Versprechen so beständig sind wie ein Windhauch.
Eine schlagfertige Antwort oder geistreiche Bemerkung, die einem erst einfaellt, wenn der passende Moment bereits verstrichen ist.
18. Jahrhundert
Die Gabe, durch Zufall und Aufmerksamkeit wertvolle Entdeckungen zu machen, nach denen man gar nicht gesucht hat.
Eine ausgeprägt persönliche, oft unerklärliche Abneigung oder Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Dingen, Menschen oder Erscheinungen. Im weiteren Sinne auch eine individuelle Eigentümlichkeit oder Besonderheit.
Eine schlagfertige Antwort oder geistreiche Bemerkung, die einem erst einfaellt, wenn der passende Moment bereits verstrichen ist.
20. Jahrhundert
Numinös beschreibt ein Gefuehl ehrfuerchtiger Ergriffenheit vor etwas Ueberwältigendem, Unbegreiflichem -- ein Schaudern, das zugleich anzieht und einschuechtern kann.
Die Neigung des menschlichen Geistes, in zufälligen oder unzusammenhängenden Dingen Muster, Verbindungen oder Bedeutungen zu erkennen — auch dort, wo keine existieren.
Ein tiefes Verlangen nach fernen Orten und dem Reisen in die Welt hinaus
Mittelhochdeutsch
Ein tiefes, schmerzhaftes Verlangen nach etwas Abwesendem oder Unerreichbarem
Ein Zustand der Behaglichkeit, Wärme und freundlichen Zusammenseins; eine entspannte, heimelige Atmosphäre.