Substantiv Worte
Hauptwörter oder Nomen, die Personen, Dinge, Orte oder abstrakte Konzepte bezeichnen.
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Wörterliste
Ein strukturierter, sachlicher Austausch von Argumenten; in der Philosophie und Soziologie die gesellschaftliche Aushandlung von Bedeutung und Wahrheit.
Unkritisches Festhalten an Lehrmeinungen oder Grundsätzen, ohne sie zu hinterfragen oder Gegenargumente zuzulassen.
Eine Person, die einer anderen zum Verwechseln ähnlich sieht; in der Literatur oft ein unheimliches Spiegelbild des Selbst.
Das gelingende, erfüllte Leben im Sinne eines umfassenden Aufblühens — nicht bloßes Glücksempfinden, sondern die Verwirklichung des eigenen Potenzials durch tugendhaftes Handeln.
Die Fähigkeit, mit Feingefühl, Takt und Sensibilität in heiklen Situationen zu handeln.
Umständliches Getue, unnötige Ausflüchte oder überflüssige Schwierigkeiten. Wird verwendet, wenn jemand unnötig kompliziert tut oder fadenscheinige Ausreden vorbringt.
Ein Zustand der Behaglichkeit, Wärme und freundlichen Zusammenseins; eine entspannte, heimelige Atmosphäre.
Eine Person, die aus sicherer Entfernung kritisiert oder angreift, ohne selbst Risiken einzugehen; ein Feigling, der andere aus der Deckung heraus attackiert
Eine ausgeprägt persönliche, oft unerklärliche Abneigung oder Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Dingen, Menschen oder Erscheinungen. Im weiteren Sinne auch eine individuelle Eigentümlichkeit oder Besonderheit.
Ein Druckwerk aus der Frühzeit des Buchdrucks, entstanden vor dem Jahr 1501. Der Begriff bezeichnet die allerersten mit beweglichen Lettern gedruckten Bücher, die den Übergang vom handgeschriebenen Manuskript zum gedruckten Buch markieren.
Der entscheidende, günstige Augenblick, in dem eine Handlung besondere Wirkung entfaltet. Im Gegensatz zur messbaren, chronologischen Zeit beschreibt Kairos den qualitativen Moment, in dem alles zusammenkommt.
Ein Kakophemismus ist eine bewusst abwertende, grobe oder übertrieben negative Ausdrucksweise für etwas, das neutral oder sogar positiv formuliert werden könnte — das genaue Gegenteil eines Euphemismus.
Substantive, auch Nomen oder Hauptwörter genannt, sind eine der wichtigsten Wortarten der deutschen Sprache. Sie bezeichnen Lebewesen, Gegenstände, Orte, aber auch abstrakte Begriffe wie Gefühle oder Ideen.
Im Deutschen werden Substantive großgeschrieben und haben ein grammatisches Geschlecht (der, die, das). Sie können in verschiedenen Fällen (Kasus) und Zahlen (Singular/Plural) auftreten.
Einordnung der Wortart
Diese Sammlung zeigt Wörter, die bei Leximera der Wortart Substantiv zugeordnet sind. Die Einordnung hilft, Bedeutung, Verwendung und grammatische Rolle gemeinsam zu betrachten. Auf Seite 2 findest du weitere Beispiele derselben Wortart.
Besonders bei seltenen oder vieldeutigen Begriffen reicht eine reine Definition oft nicht aus. Deshalb verbindet Leximera Wortart, Herkunft, Fachbereich und Beispielkontext. So wird schneller erkennbar, ob ein Wort eher beschreibend, benennend, handelnd oder einordnend verwendet wird.
Die Wortart ist dabei nur ein Ausgangspunkt. Entscheidend ist auch, wie ein Begriff im Satz klingt, ob er sachlich oder bildhaft wirkt und in welchem Zusammenhang er verständlich bleibt. Gerade kurze Archive mit wenigen Treffern sind deshalb nicht weniger wertvoll: Sie zeigen präzise, welche Wörter in dieser grammatischen Gruppe bei Leximera bereits erfasst sind und wo verwandte Sammlungen weiterführen.
Wenn du ein Wort aus dieser Liste auswählst, findest du auf der Detailseite zusätzliche Hinweise zu Bedeutung, Herkunft und Verwendung. So lässt sich ein Begriff nicht nur korrekt einordnen, sondern auch bewusster in eigenen Texten, Nachrichten oder Erklärungen verwenden.
Für das Schreiben ist diese Unterscheidung praktisch: Substantive benennen Dinge und Ideen, Adjektive färben sie ein, Verben bringen Bewegung in den Satz und Adverbien verändern die Art einer Aussage. Auch wenn eine einzelne Gruppe nur wenige Beispiele enthält, zeigt sie, welche Funktion diese Wörter im sprachlichen Gefüge übernehmen.
Nutze die Sammlung deshalb als Ausgangspunkt für genauere Formulierungen. Wer die Wortart erkennt, versteht schneller, warum ein Ausdruck an einer Stelle präzise wirkt und an einer anderen schwerfällig oder unpassend klingt.