Substantiv Worte
Hauptwörter oder Nomen, die Personen, Dinge, Orte oder abstrakte Konzepte bezeichnen.
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Wörterliste
Die seelische Reinigung oder Befreiung von aufgestauten Emotionen, die durch das intensive Erleben von Kunst, Tragödien oder tiefgreifenden Erfahrungen ausgelöst wird.
Lebhafte Fantasien oder Vorstellungen, die wie ein Film im Kopf ablaufen; das Ausmalen von Szenarien in der eigenen Imagination
Gewichtszunahme durch übermäßiges Essen aus emotionalen Gründen, besonders bei Trauer oder Liebeskummer
Eine Person, die es versteht, das Leben trotz widriger Umstände zu genießen und das Beste aus jeder Situation zu machen; jemand, der mit wenig auskommt und dennoch glücklich ist
Ein leichtfertiger, unzuverlässiger Mensch, der sich nicht festlegen lässt und dessen Versprechen so beständig sind wie ein Windhauch.
Ein Mäander ist eine geschwungene, sich windende Schleifenform — ursprünglich die natürliche Flusswindung, heute auch ein Ornament oder Metapher für verschlungene Wege und Umwege.
Die Kunst, durch gezieltes Fragen verborgenes Wissen im Gegenüber zum Vorschein zu bringen — eine philosophische Methode, die Sokrates als geistige Hebammenkunst verstand.
Ein unheilvolles Warnzeichen oder ein drohender Vorbote kommenden Unheils. Ein Menetekel ist mehr als eine bloße Warnung -- es trägt die Schwere des Unausweichlichen in sich.
Ein Schriftträger, der nach dem Abschaben oder Abwaschen einer älteren Beschriftung erneut beschrieben wurde. Im übertragenen Sinne: etwas, das Spuren früherer Zustände unter der Oberfläche bewahrt.
Die Neigung des menschlichen Gehirns, in zufaelligen Mustern, Formen oder Strukturen vertraute Gestalten zu erkennen -- etwa Gesichter in Wolken, Steckdosen oder Felsformationen.
Der charakteristische, erdige Geruch, der aufsteigt, wenn Regen auf trockene Erde fällt. Ein Duft, der Erinnerungen weckt und die Verbindung zwischen Himmel und Erde sinnlich erfahrbar macht.
Ein Sieg, der mit so hohen Verlusten oder Kosten errungen wird, dass er einem Misserfolg gleichkommt. Der Gewinn steht in keinem Verhältnis zum Preis, der dafür gezahlt wurde.
Substantive, auch Nomen oder Hauptwörter genannt, sind eine der wichtigsten Wortarten der deutschen Sprache. Sie bezeichnen Lebewesen, Gegenstände, Orte, aber auch abstrakte Begriffe wie Gefühle oder Ideen.
Im Deutschen werden Substantive großgeschrieben und haben ein grammatisches Geschlecht (der, die, das). Sie können in verschiedenen Fällen (Kasus) und Zahlen (Singular/Plural) auftreten.
Einordnung der Wortart
Diese Sammlung zeigt Wörter, die bei Leximera der Wortart Substantiv zugeordnet sind. Die Einordnung hilft, Bedeutung, Verwendung und grammatische Rolle gemeinsam zu betrachten. Auf Seite 3 findest du weitere Beispiele derselben Wortart.
Besonders bei seltenen oder vieldeutigen Begriffen reicht eine reine Definition oft nicht aus. Deshalb verbindet Leximera Wortart, Herkunft, Fachbereich und Beispielkontext. So wird schneller erkennbar, ob ein Wort eher beschreibend, benennend, handelnd oder einordnend verwendet wird.
Die Wortart ist dabei nur ein Ausgangspunkt. Entscheidend ist auch, wie ein Begriff im Satz klingt, ob er sachlich oder bildhaft wirkt und in welchem Zusammenhang er verständlich bleibt. Gerade kurze Archive mit wenigen Treffern sind deshalb nicht weniger wertvoll: Sie zeigen präzise, welche Wörter in dieser grammatischen Gruppe bei Leximera bereits erfasst sind und wo verwandte Sammlungen weiterführen.
Wenn du ein Wort aus dieser Liste auswählst, findest du auf der Detailseite zusätzliche Hinweise zu Bedeutung, Herkunft und Verwendung. So lässt sich ein Begriff nicht nur korrekt einordnen, sondern auch bewusster in eigenen Texten, Nachrichten oder Erklärungen verwenden.
Für das Schreiben ist diese Unterscheidung praktisch: Substantive benennen Dinge und Ideen, Adjektive färben sie ein, Verben bringen Bewegung in den Satz und Adverbien verändern die Art einer Aussage. Auch wenn eine einzelne Gruppe nur wenige Beispiele enthält, zeigt sie, welche Funktion diese Wörter im sprachlichen Gefüge übernehmen.
Nutze die Sammlung deshalb als Ausgangspunkt für genauere Formulierungen. Wer die Wortart erkennt, versteht schneller, warum ein Ausdruck an einer Stelle präzise wirkt und an einer anderen schwerfällig oder unpassend klingt.