Wörterliste

Schadenfreude - Wort Bild
Schadenfreude - Wort schadenfreude

Die Freude oder Genugtuung, die man empfindet, wenn anderen ein Missgeschick widerfährt.

Schnapsidee - Wort Bild
Schnapsidee - Wort schnapsidee

Eine törichte, unsinnige Idee, die man typischerweise unter Alkoholeinfluss haben könnte; ein unüberlegter, verrückter Einfall

Sehnsucht - Wort Bild
Sehnsucht - Wort sehnsucht

Ein tiefes, schmerzhaftes Verlangen nach etwas Abwesendem oder Unerreichbarem

Serendipität - Wort Bild
Serendipität - Wort serendipitaet

Die Gabe, durch Zufall und Aufmerksamkeit wertvolle Entdeckungen zu machen, nach denen man gar nicht gesucht hat.

Sitzfleisch - Wort Bild
Sitzfleisch - Wort sitzfleisch

Die Fähigkeit, lange Zeit sitzend zu arbeiten; Ausdauer und Durchhaltevermögen bei mühsamen Aufgaben

Synästhesie - Wort Bild
Synästhesie - Wort synaesthesie

Eine neurologische Besonderheit, bei der die Stimulation eines Sinnes unwillkürlich eine Wahrnehmung in einem anderen Sinn auslöst — etwa das Sehen von Farben beim Hören von Musik oder das Schmecken von Formen.

Tohuwabohu - Wort Bild
Tohuwabohu - Wort tohuwabohu

Zustand völliger Unordnung, heilloser Durcheinander oder chaotischer Wirrwarr. Bezeichnet ein Chaos, das kaum zu überblicken oder zu bändigen ist.

Torschlusspanik - Wort Bild
Torschlusspanik - Wort torschlusspanik

Die Angst, wichtige Gelegenheiten im Leben zu verpassen, bevor es zu spät ist; oft bezogen auf Lebensalter oder Lebensphasen.

Treppenwitz - Wort Bild
Treppenwitz - Wort treppenwitz

Eine schlagfertige Antwort oder geistreiche Bemerkung, die einem erst einfaellt, wenn der passende Moment bereits verstrichen ist.

Velleität - Wort Bild
Velleität - Wort velleitaet

Ein schwacher, halbherziger Wunsch oder eine flüchtige Absicht, die nie in Handlung umgesetzt wird. Das bloße Wollen ohne den Willen zur Tat.

Waldeinsamkeit - Wort Bild
Waldeinsamkeit - Wort waldeinsamkeit

Das romantische Gefühl der Einsamkeit und des Friedens beim Alleinsein im Wald; die spirituelle Verbundenheit mit der Natur

Wanderlust - Wort Bild
Wanderlust - Wort wanderlust

Ein starkes Verlangen zu reisen, die Welt zu erkunden und neue Orte zu entdecken.

Substantive, auch Nomen oder Hauptwörter genannt, sind eine der wichtigsten Wortarten der deutschen Sprache. Sie bezeichnen Lebewesen, Gegenstände, Orte, aber auch abstrakte Begriffe wie Gefühle oder Ideen.

Im Deutschen werden Substantive großgeschrieben und haben ein grammatisches Geschlecht (der, die, das). Sie können in verschiedenen Fällen (Kasus) und Zahlen (Singular/Plural) auftreten.

Einordnung der Wortart

Diese Sammlung zeigt Wörter, die bei Leximera der Wortart Substantiv zugeordnet sind. Die Einordnung hilft, Bedeutung, Verwendung und grammatische Rolle gemeinsam zu betrachten. Auf Seite 4 findest du weitere Beispiele derselben Wortart.

Besonders bei seltenen oder vieldeutigen Begriffen reicht eine reine Definition oft nicht aus. Deshalb verbindet Leximera Wortart, Herkunft, Fachbereich und Beispielkontext. So wird schneller erkennbar, ob ein Wort eher beschreibend, benennend, handelnd oder einordnend verwendet wird.

Die Wortart ist dabei nur ein Ausgangspunkt. Entscheidend ist auch, wie ein Begriff im Satz klingt, ob er sachlich oder bildhaft wirkt und in welchem Zusammenhang er verständlich bleibt. Gerade kurze Archive mit wenigen Treffern sind deshalb nicht weniger wertvoll: Sie zeigen präzise, welche Wörter in dieser grammatischen Gruppe bei Leximera bereits erfasst sind und wo verwandte Sammlungen weiterführen.

Wenn du ein Wort aus dieser Liste auswählst, findest du auf der Detailseite zusätzliche Hinweise zu Bedeutung, Herkunft und Verwendung. So lässt sich ein Begriff nicht nur korrekt einordnen, sondern auch bewusster in eigenen Texten, Nachrichten oder Erklärungen verwenden.

Für das Schreiben ist diese Unterscheidung praktisch: Substantive benennen Dinge und Ideen, Adjektive färben sie ein, Verben bringen Bewegung in den Satz und Adverbien verändern die Art einer Aussage. Auch wenn eine einzelne Gruppe nur wenige Beispiele enthält, zeigt sie, welche Funktion diese Wörter im sprachlichen Gefüge übernehmen.

Nutze die Sammlung deshalb als Ausgangspunkt für genauere Formulierungen. Wer die Wortart erkennt, versteht schneller, warum ein Ausdruck an einer Stelle präzise wirkt und an einer anderen schwerfällig oder unpassend klingt.